CDU Stadtverband Falkensee
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Menschen mit Behinderung

Wie kann die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Falkensee gelingen?

Dieser Frage ging am 07.05.2013 der Offene Treff behinderter Menschen in Falkensee nach, der u. a. Vertreter der örtlichen Parteien zur Diskussion eingeladen hatte. Im Raum stand die Idee des Offenen Treffs, einen Behindertenbeirat zu etablieren, der, ähnlich wie der Seniorenbeirat, die Belange betroffener Menschen bündeln und gegenüber Verwaltung und Politik vertreten soll. Einig waren sich alle Teilnehmer/innen, dass eine umfassendere Teilhabe behinderter Menschen in Politik und Gesellschaft auch in Falkensee unbedingt erforderlich ist, um das Zusammenleben behinderter und nichtbehinderter Menschen zu erleichtern, Bedürfnisse zu erkennen und Barrieren abzubauen.

Daniela Zießnitz, CDU-Fraktionsvorsitzende, machte sich in der Diskussion für die Erarbeitung eines verbindlichen Teilhabeplans stark, an dem Vertreter/innen aller in Falkensee ansässigen Einrichtungen für Behinderte, Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen sowie interessierte Einzelpersonen mitarbeiten können:

„Die Erarbeitung eines Teilhabeplans ist ein umfassendes Projekt, bei dem die verschiedensten Themenfelder in Teilprojekten bearbeitet werden, also z. B. die Bereiche Arbeit, Bildung, Mobilität, Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben und Sport/Freizeit. Dabei werden Schwachstellen und Hindernisse systematisch analysiert und Verbesserungsvorschläge gemacht. Ergebnis ist ein konkreter Maßnahmenplan, der dann Schritt für Schritt abgearbeitet werden kann. Adressaten sind neben Verwaltung und Politik auch Private, wie z. B. Arbeitgeber oder Geschäftsinhaber. Ein solches Projekt würde zu allererst von den behinderten Menschen selbst getragen und von der Stadtverwaltung koordiniert werden. Andere Expertinnen und Experten oder Vertreter/innen aus der Politik können nach Bedarf hinzugezogen werden. Ein gutes Beispiel hat die Stadt Potsdam abgegeben, die kürzlich nach zweijähriger intensiver Arbeit einen Teilhabeplan vorgelegt hat, der nach diesem Werkstattprinzip, also themenbezogen, erarbeitet wurde.

Ich bin der Meinung, dass ein solcher Teilhabeplan am Wirksamsten auf die Probleme behinderter Menschen eingehen und konkrete Lösungen anbieten kann. Die Gründung eines Behindertenbeirates, wie er vom Offenen Treff gefordert wurde, will ich damit aber keineswegs ausschließen. Mir geht es vor allen Dingen darum, möglichst schnell konkrete Verbesserungen für Menschen mit Behinderung zu erreichen.“

Der Offene Treff hat sich zur Zusammensetzung und zu den Aufgaben eines Behindertenbeirates noch nicht abschließend positioniert. Es wurde vereinbart, den Dialog darüber mit den Parteien fortzuführen. CDU-Stadtverbandsvorsitzender, Roger Lewandowski, steht dem aufgeschlossen gegenüber: „Ziel aller Bemühungen muss es parteiübergreifend sein, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Dazu gilt es, im gemeinsamen und offenen Dialog die beste Lösung zu finden. “

Bei Fragen und Hinweisen zum Thema Teilhabe behinderter Menschen stehen Ihnen gerne die CDU-Fraktionsvorsitzende, Daniela Zießnitz,
sowie der CDU-Stadtverbandsvorsitzende, Roger Lewandowski, zur Verfügung.