INSEK neue Qualität der Stadtentwicklung

April 20, 2018

Die CDU-Fraktion begrüßt die Aufstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) als neue Qualität der Stadtentwicklung in Falkensee.

In Kürze wird die Stadtverordnetenversammlung erstmals ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) für Falkensee beschließen. Dem vorangegangen ist ein rund zweijähriger Diskussionsprozess, an dessen Ende nun ein umfangreicher Maßnahmenplan steht.

Damit sollen sechs zentrale Zielvorhaben umgesetzt werden, die – auch unter Beteiligung der Bürgerschaft – von den Planern herausgearbeitet worden sind. Dazu zählen u. a. die Stärkung des Zentrums, die Lösung zentraler Verkehrsprobleme, Fragen der Steuerung der Einwohnerentwicklung und die Aufwertung und Weiterentwicklung von Grünflächen und Freizeitangeboten.

Die Fraktionsvorsitzende Daniela Zießnitz sagt dazu:

Dass Falkensee nun bald über ein INSEK verfügen wird, ist ein Meilenstein, weil die Falkenseer Stadtentwicklung sich damit künftig an einem Leitbild, also einer gemeinsamen Zielvorstellung, orientiert. Bisher sind die einzelnen Handlungsfelder der Stadtentwicklung oft recht isoliert voneinander betrachtet worden. Dadurch haben sich gelegentlich vermeidbare Zielkonflikte ergeben. Mit dem INSEK ist klar: Wir betrachten die Falkenseer Stadtentwicklung ganzheitlich. Ich freue mich sehr, dass unser Anstoß für die Entwicklung eines Leitbildes von den anderen Fraktionen aufgenommen und auch bei den Bürgerinnen und Bürgern so gute Resonanz gefunden hat. Abgesehen von dem INSEK, das uns jetzt als entwicklungsfähiges Ergebnis vorliegt, haben sowohl die Erarbeitung des Leitbildes, als auch der Prozess der Konzepterarbeitung dazu beigetragen, dass sich sehr viele Falkenseer mit ihrer Stadt identifizieren und sie sich aktiv einbringen wollen. Schon die Diskussion über Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken der Falkenseer Stadtentwicklung haben gezeigt, dass Falkensee schon lange keine `Schlafstadt´ mehr ist.

Auch die CDU hat sich mit vielen Ideen und konkreten Vorschlägen eingebracht. Die meisten im Maßnahmenteil genannten Maßnahmen unterstützen wir deshalb auch, andere perspektivische Entwicklungen sehen wir aber durchaus kritisch, z. B. Überlegungen für eine großflächige Baulandentwicklung auf Flächen, die bisher der Naherholung dienen. Ich bin mir sicher, dass die Falkenseer darüber noch trefflich diskutieren werden. Mit dem INSEK ist das letzte Wort dazu noch nicht gesprochen.

Deshalb können wir hier zunächst die Grundlage für alle weiteren Konzepte und Planungen auf den Weg bringen. Das INSEK ist ein wichtiger Schritt, auch weil damit deutlich wird, dass Stadtentwicklung nicht zum Nulltarif zu haben ist. In dem Maßnahmenplan sind – ohne die Kosten für ein Hallenbad – Maßnahmen für über 30 Mio. € enthalten. Rd. 17 Mio. € (Stand jetzt) für ein Hallenbad kämen noch hinzu. Auch eine Stadt wie Falkensee kann das nicht ohne weiteres stemmen. Wenn es aber gelingt, in Kenntnis dieser Zahlen Prioritäten zu setzen, dann ist auch schon ein wesentliches Ziel des INSEK erreicht.

Abschließend möchte ich mich bei Hans-Peter Pohl, dem Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses und bei Thomas Zylla, dem stellvertretenden Bürgermeister, bedanken, in deren Zuständigkeit, die Erarbeitung des INSEK lag. Es war nicht immer einfach, die vielen Interessen und mitunter ausufernden Diskussionen zu beherrschen und in konstruktive Bahnen zu lenken. Dass dies schließlich doch gelungen ist, daran haben beide einen großen Anteil.“

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